@C3rU
Zitat:
nach dem ich mir die posts von borner und tom durchgelesen hab, will ich unbedingt wissen was ihr eigentlich von berufswegen her seit!!!!
Ich bin ausgebildeter Anwendersoftwareentwickler, und hab \'nen Job in einem Rechenzentrum. Bin dort verantworlich für das Speichernetzwerk (SAN) und im Bereich der Adminsitration tätig. Wobei ich auf Sun Solaris und Linux Red Hat AS tätig bin.
Novell läuft bei uns als Serversytem für die Arbeitsplatzrechner.
@tom
Zitat:
schmiert ... (Der Server, auf dem die User sind, also Novell) alle paar Stunden ab
Ich persönlich kenne keine instabilität Novell. In unserer NDS hängen ca. 4000 User, auf deutschlandweit verstreuten Novell Servern. Dadurch, dass sich die NDS automatisch repliziert fällt es auch gar nicht so wirklich auf, wenn ein Server unten ist. Die User/PC\'s/Server/Drucker und was auch immer hängen so im Kontext drinnen, dass es denen egal ist, ab sie sich über Berlin, München oder Hamburg connecten. Davon abgesehen kann ich mich dennoch nicht an so instabile Zustände bei Novell erinnern, wie Du sie beschreibst.
Zitat:
Noch was zum Thema Server: Sun Solaris soll dort auch ganz gut sein (Werkstättenlehrer hats letzte Woche mal erwähnt).
Folgedessem gibts für den Serverbetrieb nicht nur Win und Linux, Unix ist doch auch noch da.
Solaris ist noch da und nicht zu verachten! Gerade wenn es um hochverfügbare Lösungen geht ist der Sun Cluster für Solaris ganz brauchbar. Oder auch bei RBA (Role Based Administration). Weiterhin ist es so, dass oft nur Produkte eingesetzt werden, die miteinander zertifieziert sind. Wenn eine Datenbank nur für Solaris 9 zertifiziert ist, wird man die im Norlafall nicht auf SuSE laufen lassen.
Und dann kommt noch hinzu - wer sagt denn, dass man eine Maschine mit Intel CPU\'s hat? Will man auf die Power der Ultra Sparc CPU Serie zurückgreifen, hat man ohnehin nur eine begrenzte Anzahl von Betriebssystemen übrig. Und Solaris schein mir da erste wahl.
Zitat:
Da wir schon dabei sind fast alle Betriebssysteme hier reinzuposten:
BeOS fällt mir da mal ein, was mich im privaten Bereich bei den multimedia-fähigkeiten echt überzeugte. Hab\'s nur mangels Support kaum benutzt...
Zitat:
Ich geb dir mal ein Bsp. borner vileicht verstehst du dann besser wie ich das gemeint habe!
In meiner Schule z.B. hatten wir die Wahl zwischen irgendnem M$ server BS oder novell und die ausschreibung die wegen der HW gemacht wurde vom zuständigen Amt umfasste halt unter anderm nen 2,4 GHZ proz und 512 MB DDRAM ... nun ja und mit nem M$ server wären die 512 einwenig wenig gewesen! der novell kommt damit problemlos klar und da is sogar noch potential da!!!!!!!!!!!
nun, das ist die eine Herangehensweise: Welche finanziellen Mittel habe ich, entsprechend kann ich mir diese Hardware kaufen, welches Betriebssystem läuft dann \"noch\" drauf.
Es gibt aber noch eine andere Herangehensweise und die meinte ich: die Zweckgebundene.
Beispiel: ich benötige eine ActiveDirectory(AD)-Domänencontroler. Der Läuft nur auf Windows. Folglich ist Windows notwendig. Das ein Server ausreichend dimensioniert sein muss ist klar. Vermutlich hängt diese unterschidieliche Sichtweise einfach davon ab, was an \"service\" geliefert werden soll und in welchem Umfang man denkt.
Insofern bring es nicht viel darüber zu grübeln, was nun der richtige Weg ist. Ich denke es kommt einfach auf die Umgebung an. Wenn in einer Schule ein Betriebssystem mit 512 MB fast den ganzen Arbeitsspeicher belegt ist es was anderes, als wenn in einer Sverumgebeung Anwendungen laufen, die 32GB RAM benötigen und ihre last auf 6, 8 oder was weiß ich wieviel CPU\'s verteilen. Ob da das Betriebssystem 512 MB RAM mehr pder weniger brauch ist eigentlich egal. Es wird das Sysdtem genommen, was füre den Zweck am optimalsten erscheint.