Nochmal: eine 2. Firewall macht keinen wirklichen Sinn. Sim4000 hat es schon richtig geschrieben: der Nutzen üersteigt den Aufwand.
Wenn der Router alle Wege in das Netzt dicht macht (im Sinne von: Tür zumauern, nicht nur abschließen), brauchst du hinter dem Router nicht nochmal eine gleichartige Firewall. Wozu?
Wenn der Linux Server nur die Funktion "Firewall" hat, gibt es nur eine Anwendung, in der du einen höheren Sicherheitsfaktor hast. Nämlich dann, wenn jemand in deiner Routerfirmware einen Bug gefunden hat und sich auf dem Router einnistet.
...wenn dies technisch seitens des Routers machbar ist.
Ansonsten macht diese Arbeit nur dann Sinn, wenn der "Firewallserver" andere Funktionen hat. Z.b. Proxyserver sein soll. Dann hast du einen nennenswerten Sicherheitsgewinn.
@fli4l -> kann ich als Router-Software empfehlen: einfach und ausreichend.
Zitat:
hab gemerkt dass iptables schon sehr schon sehr kompliziert zu konfigurieren scheint.
An iptables führt kein Weg vorbei. Das ist _die_ Linuxfirewall im aktuellen Kernel. Da gibt es nichts anderes nennenswertes/besseres. Die Frage ist nur, wie du es konfigurierst (ggf. mit welchem Tool) fli4l oder ipcop nutzen auch nur iptaples. Auch Router-Firewall greifen durchaus auf iptables zurück.
Zitat:
Aber wenn eine Firewall umsonst ist, warum gibt es sie dann?!
Eine Firewall ist nicht umsonst, 2 gleichartige hintereinander haben jedoch kaum einen Mehrwert.
Zitat:
Kann ja sein dass sich unfreiwilligerweise ein Trojaner einschleicht
Ja, aber da musst du den weg von innen nach außen dicht machen. Da kann ein Proxserver helfen (der nicht als Router arbeitet) oder entsprechende iptables-Regeln, die allerdings kaum praktisch zu definieren sind.
Einfach nur alle Ports mittels Firewall dicht machen, hilft da nicht.