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Forum » Forum: Software & Betriebssysteme » Thread: Linux Installation Festplatteneinteilung

Thread: Linux Installation Festplatteneinteilung

Seite 1 von 212

11.01.2008 02:36 Uhr

 

Status: offline
Also ich will auf einen PC auf dem Win XP schon drauf ist Linux dazu installieren.

Meine frage ist nun wie ich die Festplatten dazu idealerweiße aufteile:
Habe nämlich 2 HDs und meine vom platz könnte ich entwederso:

hda: /boot,swap, XP
hdb: /, /root, /usr, /home, /var, [NTFS-Daten,...]....

oder so:

hda: /boot, XP
hdb: /, /root, /usr, /home, /var, swap, [NTFS-Daten,...]....

wie ir seht ist eigentlich nur der Unterschied der Swap partition.
diese dient ja als Auslagerungsspeicher, dazu habe ich gelesen,
dass dieser wennn möglich nicht auf der selben HD wie / oder /boot sein sollte.
aber ich weiß nicht mehr welches. Es ging dabei im die Zugriffe auf die HDs.
Damit das Schreiben auf die Platten flotter geht.

Außerdem noch ne kleine Frage,
kennt wer ein Programmm mit welchem man PDFs bearbeiten kann?
Also eigentlich will ich nix großartiges sondern nu Text makieren so wie mit einem Textmarker,
und dann specihern. Nutze im moment FoxitReader, aber der schreibt bei der kostenlosen variante dann ein unschönes Copyright rein.
Aja ess sollte auf WinXP laufen.
11.01.2008 08:34 Uhr

 

Status: online
So viele Aufteilungen sind komplett unnötig für einen Desktop-PC.
Es reicht wenn du dein Linux auf
  • /boot
  • /home
  • /
  • swap
aufteilst.
Wobei /boot auch nicht zwingend notwendig ist. Kannste dir eigentlich auch sparen. Und auf welcher Platte die Partitionen sind ist völlig egal.
Bei den Größen würde ich root so ca 15GB, swap so 500MB-1GB geben und home den Rest. Home sollte das meiste haben, da ja in home all deine Daten sind.
___________________________
Visit: www.sim4000.de
Ein ball rollt um die Ecke und fällt um.
Intelligenz ist, wenn mein weiß, dass man doof ist.
11.01.2008 11:33 Uhr

 

Status: offline
Zitat:
So viele Aufteilungen sind komplett unnötig für einen Desktop-PC.

Wozu überhaupt aufteilen  :roll: 

Zitat:
Wobei /boot auch nicht zwingend notwendig ist. Kannste dir eigentlich auch sparen. Und auf welcher Platte die Partitionen sind ist völlig egal.

Hmm, dann hast du vermutlich einfach meine Frage/problem nicht verstanden.
Wie schon erwähnt ist SWAP ja der Auslagerungsspeicher bei Linux,
auf diesen wird sicher recht oft zugegriffen, also macht es doch Sinn,
den nicht auf die selber Festplatte wie alle anderen Daten zu hauen.
Stichwort zugriffstgeschwindigkeit der Festplatte.
Jetzt sit nur die Frage in welchem verhältnis auf die Ordner /boot (also den Kernel) oder auf / (den ganzen rest des systems) zugegriffen wird.

Ich hoffe jetzt ist meine Frage klarer
11.01.2008 12:13 Uhr

 

Status: offline
Zitat:
Wobei /boot auch nicht zwingend notwendig ist. Kannste dir eigentlich auch sparen.


Also das sehe ich anders. Der Vorteil einer separaten Boot Partition liegt darin, dass man später einfach die Linux Partition löschen kann, ohne dabei den Bootloader zu verlieren, welcher aber nach einer Linux installation bei bereits vorhandenem WinXP notwendig ist, um das WinXP überhaupt starten zu können (weil bei der Linux installation der WinXP Bootloader außer Funktion gesetzt wird).

Also für mich würde es logisch erscheinen, dass es von der Performance her besser ist, die swap Partition auf die WinXp Platte zu schieben, da diese im Linux Betrieb ja außer für die swap Partition nicht benötigt wird. Somit braucht der Lesekopf nicht viel herumspringen, was allerdings unter Umständen der Fall wäre, wenn die swap Partition auf der selben HD wie Linux ist. Weiters heißt es, solle man Partitionen, auf die häufig zugegriffen wird, am Anfang der Platte postitionieren (kann mich aber auch täuschen).

Aber die Frage die sich stellt, ist folgende: Der Performancegewinn kann sehr niedrig sein, vor allem, wenn du einen großen RAM hast, weil dann wird die swap-partition weniger häufig verwendet. Außerdem könnte das Linux dann im Betrieb die WinXP Festplatte auch bei Nichtbenutzung einfach ausschalten, wenn du nicht gerade auf die Dateien dort zugreifst -> schont die Festplatte.

Also du müsstest hier die Sache genau abwägen. Ist dir der Performance Gewinn die ganze Sache wert mit dem herumpartitionieren? Denn wenn die hda den Geist aufgibt, dann hast du unter Umständen weder WinXP noch Linux, was du zum laufen bringen kannst (weil Linux sich whs. fragen wird, wo die swap hin ist). Und mal so grob geschätzt, der Performance gewinn dürfte unter 5% liegen, ich persönlich schätze sogar nur 1%. Kann mir nicht vorstellen, dass das soviel ausmacht.

Ich hoffe, ich hab jetzt nichts falsches gesagt. Bin auf die Meinung eines Experten gespannt.

EDIT: Meinen Laptop hab ich übrigens so partitioniert (100GB HD):

http://www.cybton.com/view_thread,100GB+Partitionieren+fuer+WinXP+und+OpenSuse+Par ... ml#p271948
3 mal bearbeitet
11.01.2008 12:25 Uhr

 

Status: online
@Laser
Gut, da haste von wegen /boot extra recht. Ich bin 100% Linuxer. Deswegen hab ich da nicht dran gedacht.

Das Rum-Partitionieren wegen Performance ist eigentlich unnötig. Du wirst nie einen Geschwindigkeitsschub bemerken.
Ansonsten: einfach ne /boot, /, /home, swap anlegen und damit hat es sich. Mehr ist nicht notwendig.
Bei der /boot reichen schon 50MB. / sind 15GB völlig ausreichend. swap wie ja schon gesagt ca 500MB - 1GB. Und Home den Rest.
1 mal bearbeitet
___________________________
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11.01.2008 17:55 Uhr

 

Status: offline
@Laser: danke

@sim400:
Also ich seh da kein Problem mit dem "Rum-Partitionieren" geht ja unter linux recht flott
und wie du Blind auf die 500 MB -1GB versteh ich eigentlich auch nicht.
Bei mir dürfte sich der verbrauch wohl doch anders verhalten als bei dir.
Wird wohl an der anderen Hardware und anderem einsatz des Rechners liegen ...
11.01.2008 18:28 Uhr

 

Borner
Moderator
Status: offline
Zitat:
Also das sehe ich anders. Der Vorteil einer separaten Boot Partition liegt darin, dass man später einfach die Linux Partition löschen kann, ohne dabei den Bootloader zu verlieren,

exakt. insbesondere, wenn man den grub nutzt, da dieser zwingend daten außerhalb des MBR liest. in dem Fall aus /boot
in sofern würde ich immer die 50-100MB "opfern".

Zitat:
Gut, da haste von wegen /boot extra recht. Ich bin 100% Linuxer. Deswegen hab ich da nicht dran gedacht.

Ja, das ändert nix. Wenn ich mehere Linux-Installtionen habe, macht ein gemeinsames /boot auch sinn. Außerdem liegt dort der Kernel und ein kleines /boot kann man mal eben fix sichern, überhaupt kann man es problemlos im laufenden Betrieb z.b. zu Datensicherungszwecken abmounten.

Zitat:
Jetzt sit nur die Frage in welchem verhältnis auf die Ordner /boot (also den Kernel) oder auf / (den ganzen rest des systems) zugegriffen wird.

Wie der name sagt, liegt unter /boot alles, was man zum booten braucht. Danach passiert fast nix mehr auf der Poartition.

Zitat:
Das Rum-Partitionieren wegen Performance ist eigentlich unnötig. Du wirst nie einen Geschwindigkeitsschub bemerken.


Doch, doch... eine Festplatte hat z.B. in den inneren Blöcken eine andere Zugriffszeit als an den äußeren. Es ist daher eine Überlegung Wert, die SWAP-Partition auf einen Bereich mit schnelleren Zugriffszeiten zu legen.

Zitat:
und wie du Blind auf die 500 MB -1GB versteh ich eigentlich auch nicht.

In aller Regel sagt man 1 - 1,5fach vom Hauptspeicher. Das ist aber nur ein grober Richtwert. Ein System mit 512MB RAM statte ich persönlich gerne mit mind. 1 GB SWAP aus, ein System mit 64GB RAM bekommt bei mir deutlich unter 10GB SWAP.
SWAP ist eine Notreserve. Wird dieses oft benutzt, ist einfach der Rechner falsch dimensioniert.

Zur Partitionierung:
Wenn du 2 Platten hast, kannst du auch darüber nachdenken ein Software-RAID zu bauen. Zumindest könntest du / mit RAID-1 gegen den Ausfall einer Platte sichern. Zumindest hatte ich damit bisher gute Erfahrungen.
1 mal bearbeitet
___________________________
Mfg BOFH
Du bist cybton!
11.01.2008 18:53 Uhr

 

Status: offline
64 GB RAM? Boah will auch  :lol: 

Soviel von meiner Seite  :wink: 
___________________________
...
11.01.2008 19:49 Uhr

 

Status: offline
Zitat von Borner:
Doch, doch... eine Festplatte hat z.B. in den inneren Blöcken eine andere Zugriffszeit als an den äußeren. Es ist daher eine Überlegung Wert, die SWAP-Partition auf einen Bereich mit schnelleren Zugriffszeiten zu legen.

Und wo genau, wenn ich fragen darf, hat man schnellere Zugriffszeiten?
Und wie groß ist der Unterschied eigentlich?

mfg
___________________________
Dieser Beitrag entstand durch hirnloses Herumtippen auf der Tastatur.
Jeglicher Sinn und Zusammenhang darin wäre rein zufällig und nicht beabsichtigt.
12.01.2008 11:17 Uhr

 

Status: offline
anke Borner!
Leider kann ich keinen Raid1 draus machen,
Platten sind nicht außreichend groß.
Für Swap kenn ich auch die Regel 2mal Hauptspeicher.
Werd das dann morgen einrichten.

Zitat:

Und wo genau, wenn ich fragen darf, hat man schnellere Zugriffszeiten?
Und wie groß ist der Unterschied eigentlich?

Ich würd mal sagen bei den inneren Blöcken laut Borner,
oder sind die inneren Zylinder gemeint, wie ich dann denke ?
Rießig wird der Unterschied natürlich nicht sein, besonders nicht bei einem einzelnen Zugriff,
aber wenn man das aufsummiert gibts sicher was. Jede kleine Optimierung bringt schließlich was ... zumindest kleines :)


Bleibt nurmehr die Frage mit der PDF bearbeitung (wie Textmarker)...  :glad: 

danke schonmal bis jetzt!
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