Zitat:
Das geht genauso wie unter Windows auch Lan kabel angesteckt DHCP Adressen Verteilung und los gehst..
...wobei der DHCP-Server wer ist? Der Linux-rechner?
Zitat:
Ausserdem soll es auch einen Server geben, evtl. mit Mailserver und anderen Spielereien
Ein Mailserer benötigt zwingend einen funktionierenden DNS Server.
Zudem ist die sendmail-Einrichtung nicht trivial.
naja, oder aber postfix.
Auf jeden fall ist zu unterschieden, ob der server einfach nur mails in's Web pumpen soll (mail-relay) oder der Mailserver auch richtige accounts verwalten soll, nach dem Motto:
schueler1@meinlinuxrechner.meineschule.de
Das wiederum ist dann auch eine andere Qualität.
Zitat:
Ich würde nicht unbedingt ne Live CD nehmen sicher die Teile sind praktisch haben aber doch die ein oder andere Eigenheit ich bin mit denen am Anfang nicht so klar gekommen.
Also wenn ich noch nie mit Linux gearbeitet habe ist eine Live-Cd der simpelste Weg von 0 auf 100 ein Linux an den Start zu bringen. Die ersten Erfahrungen kann man auch für die erstinstallation sammeln. Wohlgemerkt meine ich nur für einen ersten Eindruck. Nicht um die o.g. Dienste zu realisieren.
Einen Mailserver möchte ich auch nicht auf einer Knoppix-Live-Umgebung aufbauen! ;-)
Über die Distri läßt sich bekanntlich streiten. Ich persönlich bin mittlerweile weg von Suse. Viele typische Linux-eigenheiten hat Suse einfach wegfallen lassen. Das verwirrt.
Das beginnt beim editieren der Konfigdateien, die man oftmals nicht mit der Hand anfassen darf, weil im Anschluss der Yast durcheinander kommt bis hin zu der Tatsache, dass es bei Suse einfach einige Linux-typische Dinge nicht gibt, etwa die /etc/rc.local
Sowas darf nicht sein, auf einem Linux!
//Edit: oh, da ist noch ein Post dazugekommen, den ich noch etwas gerade rücken möchte:
Zitat:
da es viren-sicher ist und (bei regelmäsigen updates) nahezu unhack-bar ist..
Schön wär's, ist aber leider nicht so. Es gibt genug bugs, die einem Angreifer zutritt auf's System gewähren.
Zitat:
jedoch setzt man bei der Firewall auf eine Linux-Variante..
...welche leider nicht BSI-Zertifiziert ist.
Zitat:
Linux ist die meist-verbreitetste basis für server.
Oh, da wäre ich mir nicht so sicher. Solaris, HP-OX und Co sind auch sehr weit verbreitet, einfach weil Linux (zumindest Solaris) nicht das Wasser reichen kann.
Zitat:
der größte unterschied zu windows (in sachen oberfläche) ist, dass man vieles eher mit der konsole als mit irgendwelchen grafischen programmen macht..
Das hat nix miteinander zu tun. Der Unterschied zu windows ist, dass der Linux-Desktop modular aufgebaut ist.
Es gibt z.B. einen X-Server, einen Displaymanager, Fenstermanager und Desktopumgebungen.
Dies ermöglicht mir z.B. von meinem Displaymanager eine Fenstermanager auf einem entfernten Server "zu ziehen". Der Prozess läuft auf dem Server, die Grafik läuft bei mir.