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| Thread: Die Google Falle - Was haltet ihr davon?
 15.04.2008 18:52 Uhr
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Ich bin eben auf eine Seite im World Wide Web gestossen, deren Autor behauptet, dass Google Nutzerdaten speichert, verkauft usw. usf. An die Speicherung mag ich ja glauben - aber Verkauf erscheint mir doch sehr hart. Der Autor hat übrigens auch ein gleichnamiges Buch zu dem Thema rausgebracht, das sich zu allem Überfluss auch noch gut verkauft hat.
Sehr erheiternd fand ich den Blogeintrag "Die Google Falle geht in die vierte Auflage". Dort steht wörtlich:
Zitat: Die vielen Reaktionen, die ich von Lesern des Buches und Besuchern der Webseite bekommen, zeigen mir , dass mein Ziel, die Internet-Nutzer aufzurütteln und eine Diskussion auszulösen, erreicht wird - obwohl in einigen Blogs, Foren nicht nur kritische, sondern untergriffige (gesteuerte?) Stimmen laut geworden sind.
Gesteuerte Stimmen? Na, zumindestens scheint der Autor ja sehr überzeugt von sich zu sein, wenn er davon ausgeht, dass jeder, der etwas gegen seine These sagt, ohne gleich eine ganze Argumentationsreihe aufzuzählen, gelich bestochen ist.
Na, was haltet ihr von der Google Falle (sowieso göttlich geschrieben...)?
mfg,
Cemper
EDIT: Der Link: www.googlefalle.com
 1 mal bearbeitet ___________________________ Mein neuer PC:
Phenom 9500, 4GB Ram, Geforce 8600GT, Western Digital 300GB, Asus M3a, DVD-Brenner, DVD-LW
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 15.04.2008 19:11 Uhr
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Ich habe es nicht gelesen, aber habe im Internet gesehen, dass es sehr einseitig und reißerisch geschrieben worden sein soll. Also man muss beim Lesen wohl immer im Hinterkopf behalten, dass Google auch sehr viel wirklich Gutes für das Internet macht.
Wie sagte schon Gary Winston in Startup schon sagte:
Zitat: Wenn du ganz oben stehst, beginnen die Leute, die Qualität deiner Produkte anzugreifen. Das ist in Ordnung, so läuft es in der freien Marktwirtschaft.
Was will ich damit sagen? Google hat sicherlich ebenso wie Microsoft einige Nachteile und Probleme, die man nicht aus den Augen verlieren sollte, aber man sollte ebenfalls die ganzen positiven Aspekte nicht vergessen. Wenn es Google nicht gäbe, dann wäre Yahoo vielleicht Marktführer bei den Suchmaschinen und hätte auch wesentlich weiter expandiert (bisher kenne ich eMail von ihnen). Dann würde man nach Problemen bei Yahoo suchen und sie kritisieren.
Wenn man sich einfach nur darüber informieren will, wie Google mit den erlangten Daten umgeht, dann ist das Buch bestimmt ganz gut. Aber man sollte darauf achten, dass man sich nicht zur Meinung des Autors überreden lässt, ohne dass man es eigentlich will. Anstatt nach dem Lesen des Buches jedoch weiterhin einfach auf Google herumzuhacken, sollte man besser Lösungen suchen, die für einen selbst in Ordnung sind. Ich zum Beispiel benutze einfach Scroogle, schon ist man beim Suchen anonym. Beim Surfen im Web kann Google mich natürlich weiterhin verfolgen. Sollte Google hier auch Daten der Seitenaufrufe nutzen, dann wäre das z.B. ein Thema, bei dem man wirklich dran bleiben sollte, weil es eine Veränderung bei allen Webmastern erfordert oder man muss selbst einen Proxy benutzen.
Ach, irgendwie ist es schwierig, eine Meinung zu dem Buch zu entwickeln, wenn man es nicht kennt
PS: Ich bin übrigens selbst Kritiker von Googles steigender Macht und will hier keinesfalls Schandtaten legitimieren, sondern zur Vernunft mahnen. Man muss einfach immer aufpassen, dass man nicht blind irgendwelchen Aussagen / Meinungen folgt, weil manche Leute rhetorisch sehr gewandt sind und die Leser ohne Probleme überreden können.
MultoPS: Bei Google ist ja ein wichtiger Faktor, dass sie ihr Geld vor allem durch Werbung verdienen. Heutzutage wird Werbung sehr häufig nach Zielgruppen angeboten und dafür müssen sie Daten speichern. Würde Google also keine Daten mehr sammeln, dann würden sie ihre Haupteinnahmequelle verlieren (denke zumindest, dass es die Haupteinnahmequelle ist), weil die Werbekunden einfach zu jemand anderem gehen würden, der ihnen solche Werbung bieten kann.
 3 mal bearbeitet
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 15.04.2008 19:28 Uhr
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Wieso erheiternd?
Du bist wohl entweder sehr naiv oder eben das andere, denn von so einem Wissenspotenzial wie es Google besitzt geht immer eine erhebliche Gefahr aus!
Egal wie sehr du manipuliert (erkundige dich mal darüber) wurdest um solchen Unternehmen blind zu vertrauen, es ist nun mal so, dass du keinerlei Einsicht in die Geschäftspraktiken hast. Und wenn du mal genau nachdenkst wirst du merken, dass so große Unternehmen egal wie gut ihr Marketing ist um es zu verbergen einfach in der Regel Dreck am Stecken haben! Und eines ist auf jeden Fall 100% sicher, egal wie sehr du "glaubst" google und womöglich andere große Organisationen seien die Unschuld selbst, du weist niemals was hinter verschlossenen Türen solcher Unternehmen gesprochen wird!
Hast du schon mal die Datenschutzbestimmungen von Google gelesen?
Hier mal etwas, dass wiederlegt, dass sie nicht Daten weiterverkaufen:
Zitat: Wir können bestimmte aggregierte nicht personenbezogene Daten, wie z.B. die Zahl der Benutzer, die nach einem bestimmten Begriff gesucht haben, oder die Zahl der Benutzer, die eine bestimmte Werbeanzeige angeklickt haben, an Dritte weitergeben. Sie können anhand dieser Daten nicht persönlich identifiziert werden.
Ok, laut diesem Artikel sind es Daten, mit denen man die genaue Identität nicht herausfinden kann, es sind jedoch Daten, Daten von denen Google sich das Recht behält sie frei an ALLE möglichen Leute weiterzugeben!
Es wird jedoch noch besser:
Zitat: Google gibt personenbezogene Daten nur unter den nachfolgend beschriebenen Voraussetzungen an Dritte außerhalb von Google weiter:
Zitat: Wenn solche Daten an unsere Tochtergesellschaften, verbundenen Unternehmen oder andere vertrauenswürdige Unternehmen oder Personen zum Zwecke der Verarbeitung personenbezogener Daten in unserem Auftrag weitergegeben werden. Wir verlangen von diesen Parteien, dass sie solche Informationen gemäß unseren Anweisungen und in Einklang mit diesen Datenschutzbestimmungen und sonstigen geeigneten Geheimhaltungs- und Sicherheitsmaßnahmen verarbeiten;
Das fettgedruckt macht deutlich, dass Google sich auch das Recht behält Daten an andere Leute weiterzugeben. Zwar steht an "vertrauenswürdige" Leute, jedoch was ist vertrauenswürdig? Und vor allem, entscheidest nicht du was für dich vertrauenswürdig ist, sondern wie nett Google eben ist, nimmt Google das für dich ab. Wer weis wie diese Kriterien bei Google aussehen, vielleicht ist ja jemand vertrauenswürdig, der genug Geld dafür zahlt!
Hier der Link zu den Datenschutzbestimmungen: http://www.google.de/privacypolicy.html#information viel Spass beim lesen und ich hoffe du achtest auf das Detail, denn das ist das wichtigste bei sowas!
Ach und selbst wenn diese vollkommen in Ordnung wäre, wer bitte versichert mir, dass die Realität so aussieht wie es da steht? Denn hinter Google stehen eben immer noch Menschen und Menschen handeln nicht immer richtig und oft nur zu ihrem Vorteil, besonders wenn man die Gegenüber nicht kennt, Beispiele hierfür gibt es mehr als genug in der Vergangenheit/Geschichte.
Und selbst bei Google ist es schon ab und zu rausgekommen, dass sie Daten großzügig preisgegeben haben! Such einfach mal etwas im Internet (vielleicht nicht mit Google)!
Zitat: Gesteuerte Stimmen?
Sicher ist nicht jede Gegenstimme gesteuert. Dass sowas aber in der heutigen Gesellschaft, Politik oder Wirtschaft nicht der Fall ist zu glauben ist aber einfach naiv oder eben das andere. Und oft braucht man doch nicht mal jemanden für seine Meinung zu bezahlen, wenn man jemanden nur dazu bringt an diese Meinung zu glauben => Manipulation: Werbung, Marketing, Medien, usw.
Kleiner Tipp: Sei allem gegenüber aufgeschlossen aber auch mindestens genauso skeptisch! Und je größer das Potenzial ist desto skeptischer. Google besitzt genau so ein großes Potenzial!
Edit:
Ich will im Grunde das selbe mit meinem Post ausdrücken wie Zombie, nämlich dass man nicht sofort alles glauben soll nur habe ich es aus der Sicht der Skeptiker gegen solche Unternehmen getan. Vor allem deswegen da die meisten solchen Organisationen anscheinend blind vertrauen schenken ohne jemals etwas zu Hinterfragen und genau in solchem Verhalten sehe ich große Gefahr für die Zukunft! Ein Anzeichen für diese Gefahren der Zukunft ist z.B. der drohende Polizeistaat der CDU. Hier scheinen die meisten eben auch einfach nicht zu begreifen worum es eigentlich geht.
Aber zu den positiven Dingen seitens Google würden mich Beispiele interessieren, meintest du da etwa sowas wie dass jeder Obdachlose in einer gewissen Stadt lebenslang eine Mailbox bekommt? Tja gute PR, bringen tut das nur herzlich wenig, was will ein Obdachloser mit einer Mailbox wenn er sich nicht mal eine Unterkunft oder was zu Essen leisten kann, ganz zu schweigen von einem Computer um diese zu nutzen! Solche "guten" Aktionen scheinen oft nur gut in Wahrheit sind das aber allerhöchstens Placebos die nur das Erscheinungsbild des Unternehmens aufpolieren.
Genauso wie die Bill Gates Stiftung die alles andere als gut ist, eben nur PR, aber ich denke das ginge zu weit am Thema vorbei und mein Post ist eh schon lang genug.
 3 mal bearbeitet
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 16.04.2008 08:27 Uhr
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Zitat: Vor allem deswegen da die meisten solchen Organisationen anscheinend blind vertrauen schenken ohne jemals etwas zu Hinterfragen und genau in solchem Verhalten sehe ich große Gefahr für die Zukunft!
Da muss ich dir voll und ganz zustimmen. Die Web-2.0-Welle hat jede Skepsis unter sich begraben und weggespült. Mir kommt es so vor, als wäre der Common Sense der heutigen Neuzeit, dass jedes Angebot welches gratis für den geneigten Heimpuplizisten zur Verfügung steht nicht schlecht sein kann.
Dieses ganze Social Network Business wird heute schon als gigantische Datenbank persönlicher Daten verwendet. Früher hätte man die Geschäftsleute gesteinigt, die diese Daten veröffentlichen - heute trägt man sie auch noch selbst ein ...
Zitat: Ein Anzeichen für diese Gefahren der Zukunft ist z.B. der drohende Polizeistaat der CDU.
Ja, das ist auch eine seltsame Symptomatik der heutigen Zeit. Die Installation eines mächtigen Überwachungsapperates der zum Teil nicht einmal von einer judikativen Gewalt kontrolliert wird! (Wie in Österreich die Handyüberwachung)
Ich persönlich kann nur eine jede Skepsis begrüßen, die sich entwickelt. Jedoch meine ich, dass dabei eine gewisse Reflexionsfähigkeit nicht verlohren gehen darf und ein jeder sich seine eigene Gedanken machen sollte.
___________________________ "Etre fort pour être utile" - Georges Hébert
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 16.04.2008 08:30 Uhr
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Zitat: Ok, laut diesem Artikel sind es Daten, mit denen man die genaue Identität nicht herausfinden kann, es sind jedoch Daten, Daten von denen Google sich das Recht behält sie frei an ALLE möglichen Leute weiterzugeben!
Das heißt im einfachsten Fall nicht mehr, als dass sie Grafiken von Statistiken über ihre Suchbegriffe herausgeben dürfen. Jedes Jahr gibt es eine Statistik über die Häufigsten Suchbegriffe des Jahres. Dort kommen dann so Sachen wie "Paris Hilton" oder Schlimmeres vor. Und die Infos über die Häufgkeit der Suchbegriffe muss ja irgendwo herkommen.
Zitat: Das fettgedruckt macht deutlich, dass Google sich auch das Recht behält Daten an andere Leute weiterzugeben.
Diese Klausel müssen sie aus einem einfachen Grund haben: Alleine, wenn du die Betreuung deines Kundenstammes an eine Drittfirma (die sich damit auskennt) auslagern willst, ist das eine "Weitergabe" von Daten.
Was ich damit sagen will: Natürlich *kann* man viele Bestimmungen so auslegen, dass einem die Haare zu Berge stehen. Man darf aber dabei nicht vergessen, dass diese Bestimmungen auch aus anderen (einfachen) Gründen einfach so sein *müssen*, wie sie sind.
Und ja, es ist prinzipiell Skepsis angebracht. Allerdings sollte man schon genau darauf achten, ein einfaches Recht zum Verbreiten von (anonymen) Statistiken mit zB der Weitergabe von vollständigen Personendatensätzen in einen Topf zu werfen!
 1 mal bearbeitet bmk: 16.04.2008, 08:32 Uhr
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 16.04.2008 18:37 Uhr
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Zitat: Aber zu den positiven Dingen seitens Google würden mich Beispiele interessieren, meintest du da etwa sowas wie dass jeder Obdachlose in einer gewissen Stadt lebenslang eine Mailbox bekommt? Von dieser Aktion habe ich noch gar nicht gehört, aber ich dachte wesentlich direkter. Was hat uns Google denn gegeben? Genau: Eine Möglichkeit, das Internet zu durchsuchen, so dass man nicht nur durch Links zu anderen Seiten kommt, sondern sein Stichwort auf einer Webseite eingeben kann und dann passende Ergebnisse erhält. Klar gibt es noch andere, aber in Deutschland hat sich hier bisher Google durchgesetzt. Die "guten Seiten" müssen nicht immer irgendwelche Aktionen sein, sondern einfach nur der eigentliche Zweck einer Sache. Leider sieht man oft viel zu selten die guten Seiten an einem Objekt, weil die schlechten Dinge viel eher auffallen. ¹
¹ Das ist nicht konkret auf Google bezogen, sondern auf einen vorgestellten Fall, bei dem man sich sicher sein kann, dass das Unheil zwar auffällt aber doch geringer ist als der Zweck. Wie das Verhältnis bei Google ist, weiß ich nicht.
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 16.04.2008 22:40 Uhr
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Dir ist schon klar, dass es vor Google eine Menge mehr Suchmaschinen gab die wiederum nicht unbedingt schlechter sind als Google! Bevor es Google gab oder besser bevor Google von den Medien so hochgelobt wurde und somit an den heutigen Platz gekommen ist, habe ich andere Suchmaschinen genutzt. Ich war mit diesen auch voll zu Frieden.
Jedoch nach dem ich leider von diesem ganzen Medienrummel um Google mitgezogen wurde, habe ich angefangen Google zu testen/nutzen. Ganz ehrlich viel besser als zum Beispiel AltaVista was ich auch schon vorher nutzte war Google nicht und jetzt nach dem Google so einen hohen Marktanteil hat ist Google oft sogar deutlich schlechter (Ausgenommen die Bildsuche), da heutzutage die Seiten anfangen mehr Wert auf Suchmaschinen Optimierung zu legen als auf Inhalt. So dass man heutzutage besonders bei Google oft nur Seiten mit schlechtem Inhalt aber guter Suchmaschinen Optimierung findet.
Keine Ahnung aber vor Google habe ich im Internet sogar öfter das richtige gefunden!
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 16.04.2008 22:42 Uhr
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Dein Text klingt sehr danach als würdest du Google verachten, aber gleichzeitig nutzen. Da stellt sich mir die Frage: Warum? Wenn du AltaVista besser findest, solltest du doch eher das verwenden. Oder habe ich das aus deinem Text falsch herausgelesen?
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 16.04.2008 22:50 Uhr
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Ich habe Google in der Anfangszeit verwendet, jetzt jedoch nicht mehr.
Und es gibt noch genug andere Suchmaschinen ausser AltaVista, dies war lediglich ein Beispiel.
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 17.04.2008 09:03 Uhr
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Trotzdem möchte ich mal kurz zwei Gedanken ins Rennen werfen.
1) Google hat diese Marktmacht aus gutem Grund. Google ist nicht ein Unternehmen, das sich damit begüngt, ein paar Patente zu erlangen und dann Gott und die Welt zu verklagen. Google hat einfach Qualität. Ok, was die Suchergebnisse betrifft, kann man in letzter Zeit immer mehr streiten. Aber zB Analytics ist einfach echt, echt, echt genial. Nicht nur in der Vielfalt dessen, was es kann, sondern auch in der Art und Weise wie die Daten aufbereitet und dargestellt werden. Und das Werbenetzwerk, das AdWords und AdSense bieten? Ist eines der allergrößten, das es weltweit gibt - und das kommt den Werbenden und jenen, die die Werbungen anzeigen, gleichermaßen zu gute. Wir betreiben in der Firma einen größeren Linkkatalog, und die Werbeeinnahmen über Google überragen die anderen Affiliate-Programme um ein Vielfaches.
2) Google nutzt diese Marktmacht auch, um Positives zu bewirken: Bei der Reihung von AdWords-Anzeigen wird bald auch die Ladezeit der Zielseite berücksichtigt. ( http://adwords.blogspot.com/2008/03/landing-page-load-time-will-soon-be.html) Wäre Google ein Kleinunternehmen, würde das niemanden jucken. Aber wer will schon seine Werbung weiter hinten stehen haben, nur weil seine Seite zu langsam ist? Google schafft es hier, die Interessen aller zusammenzubekommen: Schnellere Websiten erfreuen in erster Linie die Besucher, die das wiederum mit der Qualität von Google-Werbung assoziieren. Und dieses allgemeine positive Gefühl wirkt sich wiederum auf die Werbetreibenden aus.
LG, bmk.
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