Zitat:
Allerdings sollte man nicht nur auf die angegebene Kapazität in mAh achten. Auch die Faktoren Selbstentladung und Spannungsabfall sollte man berücksichtigen. Viele Akkus verlieren schon nach wenigen Wochen an Ladung. Bei vielen fällt auch die Spannung schon recht früh ab (um einige huntert mV). Für die Geräte reicht die Spannung dann nicht mehr, obwohl noch genügend Ladung im Akku ist.
Letztendlich heißt das, dass ein Akku mit 950 mAh wesentlich länger halten kann, wenn er einen geringen Spannungsabfall hat, ein 1700 mAh Akku mit starkem Spannungsabfall jedoch nur halb so lange hält. Leider wird nur mit der Kapazität geworben...
Dem kann ich nur zustimmen. Dies ist auf den sogenannten Innenwiderstand einer jeden Spannungsquelle zurückzuführen. Dieser und der Außenwiderstand (das Handy) sollten möglichst gut aufeinander abgestimmt sein, damit man auch die maximale Leistung entnehmen kann. Deshalb wäre es natürlich optimal, wenn du diese Parameter in Erfahrung bringen könntest. Da meist die Zellspannung mit sinkender Ladung zusätzlich absinkt, könnte es dann nämlich sein, dass das Handy auf einmal bei stromzehrenden Tätigkeiten (z.B. Telefonieren, Kamera, Musik-Player, etc.) sich plötzlich ausschaltet, weil die Akkuspannung zu weit abgesunken ist und es daher glaubt, der Akku wäre leer, obwohl immer noch genügend Ladung im Akku vorhanden wäre.
Jedoch sollte man annehmen können, dass der Akku einer namhaften Firma, der für dieses Handy ausgelegt wurde, auch diese Kriterien erfüllt. Gerade wenn es um Lithium Akkus geht (egal ob Lithium-Polymer oder Lithium-Ionen) würde ich von Billig Akkus abraten. Der Vergleich hinkt zwar, aber Lithium Akkus im Modellbau mit vergleichbaren Kapazitäten sind nicht gerade billig, da beim Versagen des Akkumulators einfach zuviel auf dem Spiel steht (Empfänger-Akku defekt --> Flugzeug stürzt ab und verletzt jemanden)