Zitat:
Reicht es dann den Squid in IPCop zu aktivieren oder muss ich das Routing auch noch manuell deaktivieren?
Dazu kenne ich IPCop zu wenig um zu wissen, mit welche Default-Einstellung die daher kommen. Letzten Endes ist es auch nur ein vorkonfiguriertes Linuxpaket mit entsprechenden Tools.
Steht in /proc/sys/net/ipv4/ip_forward eine 1 ist Routing aktiviert.
Zitat:
Und was mache ich jetzt, wenn ich eben diesen Proxy verwenden will, aber auch POP3 benötige?
Die Systeme die ich bisher aufgesetzt habe sehen so aus, dass ich den Squid für alle HTTP[s]/[s]FTP Verbindungen nutzen und per iptables das Routing nur für bestimmte Maiserver (pop3.provider.de, smtp.provider.de) freischalte. Outlook kann daher wie gewohnt agieren, das websurfen geht über den Proxy und der Rest wird nicht bedient.
Damit bringe ich bei kleinen Konfigurationen (15-25 Nutzer) die User relativ komplikationslos in's Web.
Zitat:
Wie ihr gesagt habt ist IPCop ja eig unnötig wenn ich einen Router habe
Ja, so lange der IPCop Server nur das macht, was der der Router ohnehin schon macht.
Zitat:
Was mache ich dann wenn ich zusätzlich den Squid haben möchte? Dann muss ich doch sowieso wieder einen PC aufsetzen?
Wenn du unbedingt IPCop nutzen möchtest kannst du mal schaun, welcher Erweiterungen es gibt. Wie gesagt ist es ja auch nur eine >normale< Linux Distri. Vermutlich gibt es da auch schon vorbereitete Squid-Pakete. Gehört ja thematisch in die gleiche Ecke.
Zitat:
Ist es unsinnig, wenn ich IPCop auf dem PC laufen lasse nur für den Proxy wenn ich jz angenommen einen Router habe?
Nein. Der Squid benötigt ja irgendein Betriebssystem. Da kann man auch die IPCop-Version nehmen. ISt ggf. sogar besser für dein Vorhaben geeignet, als das du jetzt anfängst ein SuSE (oder so) zu härten.
Zitat:
Doch die vernünftigste und sicherste Art und weise ist es, einen Linuxrechner aufzustellen und ihn mit iptables so zu konfigurieren, dass er als Bridge zwischen zwei Ethernetsegmenten agiert.
Nein, die sicherste Art ist es leider nicht. Das ist ja das, worum es hier geht. Einen Linuxrouter als "Bridge" zu nutzen heiß nix anderes, als ihn als Router zu nutzen. Ist er Router für das interne netz handelt er alle pakete zwischen PC und DSL-Router und macht keine Portweiterleitung von außen nach innen. Das macht auch der Router.
Zitat:
dass er quasi unsichtbar für die Protokolle ab IP ist und nicht direkt attackiert werden kann, aber dennoch den Verkehr komplett filtern kann.
Das ist das, was ich weiter unten schrieb: wer den Router im besitzt hat, sieht ganz klar den Server, hat jedoch noch eine weitere Hürde bis zum PC. Die Frage ist nur, wie wahrscheinlich ist dieser Fall.
Zu "komplett filtern": mit IP-tables kann ich (ohne Erweiterungen) nur Qull-m und Zielrechner definieren/filtern. Demnach müsste ich jede mögliche, aufrufbare und sichere Webadresse dort eintragen.
Ein administrativer Aufwand, den keiner akzeptiert.
Zitat:
Ich gehöre zu den Menschen die am liebsten eine demilitarisierte Zone in ihr Heimnetzwerk einbauen würden
Definiere DMZ und grenze es zu der Version DSL-Router<->PC's ab.
Was stellst du fest?