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| Thread: Allgemeine politische Stimmung bei CDCTags:
 01.01.2008 14:41 Uhr
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Zitat: Rechts (SVP in der Schweiz) Auf wikipedia habe ich gelesen, dass es eine konservative Partei ist. Daher meine Frage: Ist es eine rechte Partei wie in Deutschland die NPD oder wirklich einfach nur eine konservative Partei wie z.B. CDU/CSU?
Meines Wissens ist rechts ja eigentlich konservativ, wird aber in der Umgangssprache ja eher als ausländerfeindlich verwendet. Kann beides zusammenhängen, muss es aber nicht.
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 01.01.2008 14:49 Uhr
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so wie ich das mitbekommen habe, ist Blocker bzw die SVP rechtskonservativ bzw nationalkonservativ... vlt nicht so wie npd oder republikaner.. aber vielleicht so etwas wie der stark rechte flügel der CDU..
korrigiert mich, wenn das falsch ist
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 01.01.2008 16:11 Uhr
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Zitat: Die SVP war ursprünglich eine zentristische Bauernpartei, wandelte sich jedoch schliesslich ab den 1980er Jahren unter der inoffiziellen Führung des Zürcher Unternehmers Christoph Blocher zu einer bürgerlich-konservativen Volkspartei im wörtlichen Sinne. Sie positioniert sich heute klar rechts im politischen Spektrum und – trotz offizieller Regierungsbeteiligung – erfolgreich mit einem auffälligen Oppositionskurs bzw. einer kompromisslosen Rhetorik, mit der sie sich aber öfters mit dem Vorwurf der Vereinfachung, des (Rechts)-Populismus und der Polarisierung konfontiert sieht. Von politischen Gegnern und auch von ausländischen Medien wurde ihr auch Extremismus vorgeworfen, wobei dieser Vorwurf von der SVP deutlich zurückgewiesen wird.
Quelle: Wikipedia
Ich weiss nicht, wie bei euch die politischen Parteien positioniert sind, wobei die SVP sowohl konservativ ist, wie auch rechts gerichtet. Dieses rechts gerichtet ist nicht rassistisch oder ausländerfeindlich, sondern sie wollen kriminelle Ausländer ausschaffen und weniger Ausländer pro Jahr einbürgern, bzw. Asyl gewähren!
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 01.01.2008 16:19 Uhr
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Zitat: nicht [...] ausländerfeindlich, sondern sie wollen kriminelle Ausländer ausschaffen und weniger Ausländer pro Jahr einbürgern, bzw. Asyl gewähren!
das erscheint mir irgendwie widersprüchlich...
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 01.01.2008 16:29 Uhr
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sorry, aber die Werbeinitiative, bei der schwarze Schafe aus der Schweiz gestoßen werde, sehe ich durchaus als rassistisch an. Die Doppeldeutigkeit ist definitiv gewollt.
Von dem her: Ich will hier keine Denkverbote gegen rechte Einstellungen aussprechen (was ich als absoluten Schwachsinn innerhalb einer Diskussion empfinde - zumindest, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden), möchte dich aber bitten, zu deiner Partei zu stehen und sie auch so zu sehen, wie sie ist. Wenn du nicht der Meinung bist, dass sie gegen Ausländer hetzt oder neonazistisches Gedankengut verfolgt, möchte ich dich bitten, dich vor der nächsten Wahl noch einmal zu informieren
Zitat: Von politischen Gegnern und auch von ausländischen Medien wurde ihr auch Extremismus vorgeworfen, wobei dieser Vorwurf von der SVP deutlich zurückgewiesen wird.
Auch die NPD distanziert sich offiziell von Extremismus und Ausländerhass. Ist ja auch logisch. Wer hinter seiner Meinung steht, sieht diese Meinung nicht als unnormal an, sondern als die Richtige. Desweiteren werden extreme Parteien oft nicht gewählt, weil sie extrem sind. Vor allem Menschen mittleren Alters fühlen sich in der Mitte wohl, ergo muss man sich auch als Partei mittig darstellen. Marktwirtschaftlich fällt mir hier das Beispiel mit den Eisverkäufern am Strand ein
Viele Grüße,
Benno
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 01.01.2008 16:43 Uhr
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Bei diesen schwarzen Schafen muss ich zugeben, dass diese doppeldeutig zu verstehen sind und auch so verstanden werden sollten (sonst hätte man andere Sujets nehmen können) und ja, ich steh mitte-rechts politisch. Jedoch definitiv nicht rechtsextrem! Im übrigen hetzt die SVP nicht gegen Ausländer, sondern fordert dazu auf, kriminelle Ausländer auszuschaffen (und so leid es mir tut - häufig sind halt bei uns Bürger aus Oststaaten oder aus dem Mittleren Osten diejenigen, die Diebstähle oder Überfälle verüben - ausser ich bin da durch Zeitung / Fernsehen / Radio so manipuliert worden, dass ich die \"Schweizer\" Verbrechen überhöre) Ich denke nicht, dass Ausländer schlechter sind als wir, ich denke bloss, dass sie gewisse Eingliederungsschwierigkeiten haben, genauso wie wir sie hätten, wenn wir uns in einer fremden Kultur eingliedern müssten.
Fazit: Da ich nicht in der Verwaltung der SVP sitze, kann ich nur schwer beurteilen, ob Ausländerdiskriminierung, Ausländerhetze und neonazistisches Gedankengut bei ihnen an der Tagesordnung stehen. Ich gehe aber mit der Idee, ausländische Straftäter, die grobe Delikte begangen haben, nicht mehr bei uns in die Gefängnisse zu stecken und wir zahlen müssen, sondern dass die Ausländer in ihr Herkunftsland geschickt werden.
Und noch einmal: Ich bin nicht rechtsextrem eingestellt, ich bevorzuge nur das Gedankengut der politischen Rechten mehr als das Gedankengut der politisch Linken
MFG Exclusive
Edit: Sry, habe Funatikers Komment net gesehen:
Ich sehe meinen Text nicht als widersprüchlich an. Ausländerfeindlich ist - von meiner Ansicht her - wenn man alle, die nicht ursprünglich Schweizer Nationalität haben, in einen Topf wirft und sagt, das sind Verbrecher, die haben unser Land zerstört, die müssen weg. Nicht ausländerfeindlich ist für mich dagegen, ausländische Straftäter aus der Schweiz auszuschaffen (schweizerische Straftäter werden ja in Gefängnisse gesteckt -> auch Bestrafung)
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 01.01.2008 16:56 Uhr
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@Exclusive
Wie siehst du das z.B. bei einem Polen, der seit 20 Jahren in der Schweiz lebt? In deinen Augen ja auch nur ein Ausländer mit \"gewisse[n] Eingliederungsschwierigkeiten\". Soll er dann auch abgeschoben werden, wenn er eine Straftat begangen hat.
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 01.01.2008 17:07 Uhr
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Nein, dieser Pole zählt dann für mich nicht mehr als Ausländer, sondern als \"völlig normaler Schweizer Bürger\", wobei ihm auch die selben Rechte und Pflichten zufallen sollten. Klar muss ich zugeben, dass die Grenze zwischen \"Ausländer und nicht Ausländer\" relativ schwammig ist. Ich bin auch dafür, dass die Strafe für Ausländer, die sie nicht integrieren wollen, immer auffallen und auch bei der Polizei bekannt sind, eine andere ist als für Ausländer, die nicht negativ aufgefallen sind bisher. Dasselbe sollte auch bei den Schweizern gelten (wobei das leider nicht der Fall ist)
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 01.01.2008 23:01 Uhr
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Nachdem hier so viele Meinungen geäußert wurden, möchte ich auch mal Position beziehen...
Ich sehe mich momentan in einer Mitte-Links-Position und würde daher zur nächsten Landtags- bzw. Bundestagswahl DieLinke. wählen.
Das mag sicherlich auch gewisse regionale Gründe haben.
Da ich noch ein Kind der DDR bin (Jahrgang \'83), kann man einen Vergleich zwischen den Systemen ziehen. Fakt ist: Die DDR unter Ulbricht, Honecker & Co war eine Links-Diktatur und darf sich genauso wie eine Hitler-Diktatur nie wieder wiederholen.
Dennoch ist es so, dass dieses System auch positive Dinge hatte.
Man denke nur an das Bildungssystem. Das Bildungssystem der skandinavischen Staaten stammt vom Ursprung aus der DDR. Und man sieht, wo diese Länder in der PISA-Studie gelandet sind.
Doch - zurück zum Thema! Hier meine Argumente, warum ich die Anderen Parteien nicht wähle...
CDU / CSU
Diese Partei ist gar nicht am Wohlstand des breiten Mittelstandes interessiert sondern orientiert sich nur am eigenen Profit. Zwar hat diese Partei uns in der Ära Kohl die deutsche einheit beschert, dafur hat uns die Merkel-Regierung die größte Steuererhöhung aller Zeiten beschert. Der wirtschaftliche Aufschwung ging (ich sage dies, da ich damit rechne, dass der Höhepunkt bereits erreicht ist) an den meisten Bürgern vorbei. Die Arbeitslosenzahlen wurden nur beschönigt (da 1-€-Maßnahmen und Teilzeitarbeit nur die Statistiken senken). Die Ausländerpolitik ist desolat, da durch die EU-Erweiterung deutsche Arbeitskräfte aus dem Markt verdrängt werden.
SPD
Diese Partei hat sich selbst verraten, da sie mit Einführung der HARTZ IV-Gesetze der Sozialpolitik Deutschlands einen schweren Schlag verpasst hat. (VW-Vorstandsmitglied und Begründer des Konzepts Peter Hartz sagte selbst, dass man vom derzeitigen Hartz IV-Satz nicht leben kann.)
FDP
Diese Parte berücksichtigt zu wenig die Interessen der ostdeutschen Bürger. Sie stellt lediglich eine halbwegs vernünftige Koalitionspartei dar.
Dennoch ist sie wirtschaftspolitisch sehr stark.
Grüne
Diese Partei ist für mich ein rotes Tuch.
Dank Öko-Steuer, etc. dürfen wir uns nun an Spritpreisen von fast 1,50€/l erfreuen. Ebenso hat diese Partei positive Aspekte der \"Agenda 2010\" von Gerhard Schröder geblockt.
NPD / DVU / REPUBLIKANER / SCHILL-PARTEI
Erstens haben diese Parteien kein tragfähiges Programm. Und außerdem denke ich: Einmal Nazi-Diktatur hat gereicht.
FAZIT:
Ich wähle die Linkspartei nicht damit diese die Regierung führt. Doch denke ich, dass sie unter der Führung von Gregor Gysi und Oskar Lafontaine eine starke Opposition darstellt, die auch die Interessen ostdeutscher Bürger hinreichend berücksichtigt.
Beispielsweise fordern sie seit Jahren eine Ost-West-Lohnangleichung und eine generelle gleichberechtigung der Ostdeutschen.
Ich denke, dass dem derzeitigen Deutschland eine Rot-Gelbe oder eine Rot-Rot-Gelbe Koalition (SPD + FDP oder SPD + Linke + FDP) gut täte.
Ich hoffe, dass wir Angela Merkel nicht mehr länger ertragen müssen. Denn SIE, die in der DDR groß geworden ist, hat Verrat an ihrem eigenen Volk verübt.
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