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| Thread: Geschichte HA - Kapier den Inhalt nichTags:
 16.12.2007 19:36 Uhr
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hallo
ich brauch dringend eure Hilfe. Ich soll die Quelle analysieren, versteh den Inhalt aber nicht. Hier mal die Quelle:
H.v.Treitschke (1879)
Fester denn je stand die alte Königstreue der Preußen, ein neuer, freier Geist belebte das Heer und die Verwaltung...Als die Krone sich endlich anschickte, Gewalttat und Treubruch mit dem Schwerte abzuwehren, den wagnisvollen Kampf für die Herstellung Deutschlands und die Freiheit der Welt zu beginnen, da fand sie sich außerstande, das Gerechte und Notwendige mit Geradheit und Würde zu tun. Sie war gezwungen zu einem zweizüngigen Spiele. Als die jammervollen Trümmer der großen Armee ins Land kamen, wurde der König von manchen Heißspornen mit Bitten bestürmt, er möge gestatten, dass man sich nach Spanierart auf diese Flüchtlinge stürze. Friedrich Wilhelm versagte die Erlaubnis. Das Volk gehorchte schweigend. Was aber bestimmte die Haltung des Königs? Die richtige Erkenntnis der militärischen Lage. Ein vorzeitiger Losbruch ungeordneter Massen war das sichere Verderben des Staates. Es galt, unter den Augen des Feindes das Heer, das ihn schlagen sollte, erst zu schaffen, den Bestand des Heeres zu versechsfachen und unterdessen die Allianz mit den Ostmächten abzuschließen. So bereitete die Krone ruhig und umsichtig den Kampf vor.
Weiß zufällig was da drin steht, also den Inhalt? Und was muss ich da in die Analyse schreiben? Danke schonmal
EDIT: Das ist über die Befreiungskriege gegen Napoleon 1813.
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 16.12.2007 19:47 Uhr
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Genau kann ich dir auch nicht helfen. Bin auch kein Quellenfreund ^^
Aber es klingt irgendwie danach, als wolle der König von Sachsen sein Reich halten bzw. vergrößern und ein Land gründen. Es ist nicht ganz leicht, wenn immer von \"Deutschland\" die Rede ist, obwohl die Gebiete früher andere Namen hatten.
Auf jeden Fall habe ich es so verstanden, dass der König angegriffen wird und weise überlegen muss, wie er die Angreifer zurückschlagen soll. Während das Volk darauf drängte, losstürmen zu dürfen, sah er den Sieg in einer ruhigeren Taktik.
Nun gut... Vergiss vielleicht lieber, was ich gesagt habe. Ist bestimmt eh falsch... Eine Analyse musst du auf jeden Fall selbst mit dem geschichtlichen Zusammenhang schreiben.
Bei geschichtlichen Quellen musst du auch immer darauf achten, unter welchen Umständen diese Quellen entstanden, von wem sie stammen etc.. Zum Beispiel im Mittelalter wurden viele Quellen gefälscht, um den König in ein gutes Licht zu rücken (aber deines ist ja schon nach dem Mittelalter).
Edit: Ahja.. Napoleon und Kaiser Wilhelm. Aber mehr versteh ich deshalb trotzdem nicht... Ich muss zugeben, dass ich zu der Zeit nicht wirklich viel für Geschichte gemacht habe und es nun oft bereue, weil man Vieles auf die französische Revolution zurückführen kann
Edit 2: Kann dir Wikipedia dabei helfen, den Inhalt besser zu verstehen? http://de.wikipedia.org/wiki/Befreiungskriege
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 16.12.2007 19:52 Uhr
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hört sich schon garnicht schlecht an. Der Kampf war ja gegen Frankreich gegen Napoleon. Der König wollte also ein Bündnis mit Russland um dann gegen Frankreich zu ziehen ohne vorschnell anzugreifen mit einer unkoordinierten Masse an Soldaten.
Soweit ich rausgefunden hab, verherrlichte Treitschke Deutschland und prägte auch den Satz für die Nazideutsche Zeit gegen die Juden. Aber was kann das damit zu tun haben? Verherrlicht er hier die Kampfweise von Preußen und die intelligenz des Königs?
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 16.12.2007 19:58 Uhr
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Zitat: Verherrlicht er hier die Kampfweise von Preußen und die intelligenz des Königs? Wenn ich mir die Begriffe im Text so anschaue, könnte das durchaus sein. In Verbindung mit Frankreich nennt er hier Ausdrücke wie Gewalttat und Treubruch, jammervollen Trümmer der großen Armee, hat bei Deutschland aber eine ganz andere Wortwahl: für die Herstellung Deutschlands und die Freiheit der Welt, Gerechte und Notwendige mit Geradheit und Würde, richtige Erkenntnis
Ist auf jeden Fall mal eine gute Idee von dir  Das würde ich, wenn ich die Hausaufgabe machen müsste, sicherlich schreiben.
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 16.12.2007 20:29 Uhr
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also wie ich jetz so rausbekommen habe, wollte das volk die restlichen truppen von napoleon angreifen als die vom gescheiterten Russlandzug zurückkommen und preußen durchqueren. Der könig hat das verboten und gleich nen Bündnis mit Russland gemacht (Konvention von Tauroggen). Aber wie bringt man das jetz alles in einem Text unter?
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 16.12.2007 21:56 Uhr
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hi
okay, blöder tipp von mir, aber machs wie ich und sag, du hast den inhalt vom text nicht verstanden, aber gleich am anfang der stunde. wenn der lehrer dann sagt, du musst es nachmachen, schreibs bei jemandem ab
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 16.12.2007 22:55 Uhr
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Zitat:okay, blöder tipp von mir, aber machs wie ich und sag, du hast den inhalt vom text nicht verstanden, aber gleich am anfang der stunde. wenn der lehrer dann sagt, du musst es nachmachen, schreibs bei jemandem ab Da würde ich lieber einen einfachen Text zusammensetzen, so wie man es eben verstanden hat. Das macht einen besseren Eindruck, als wenn man direkt sagt \"Ich habe es nicht kapiert\". Dabei wird der Lehrer automatisch dem Schüler eine gewisse Faulheit unterstellen.
Zitat: Aber wie bringt man das jetz alles in einem Text unter? Ich würde die Lage erklären, die sich hinter dem Text befindet (Wunsch nach Angriff auf Flüchtlinge, Verbot durch König etc.) und dann in einem zweiten Teil noch auf die Besonderheiten des Textes (positive Wörter bei Preußen, negative Wörter bei Frankreich) eingehen. Dabei kannst du dann auch erklären, dass der Autor das Deutsche Reich (hieß es damals Reich?) verherrlichte, was auch in der späteren Geschichte noch Einfluss hatte.
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 16.12.2007 23:21 Uhr
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ich habs vollbracht.^^ vielen dank für die hilfe. sind ganze 2 seiten geworden.
zu der Zeit gab es kein Deutsches Reich. Es gab nur Preußen und viele Staaten. waren anfangs glaube um die 200 dann nur noch 150 und dann nur noch ganz wenige. Deutschland wurde es erst nach dem Wiener Kongress und dank Bismarck später glaube so ziemlich ein paar Jahre vor dem 1. WK
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