Lithian, das wird an die Soundkarte gewöhnlicherweise angeschlossen, aber eben nicht an Microfon oder Line In und wenn schon so dann doch wohl Line In und ganz sicher nicht den Microfon Eingang. Aber die besseren oder besser, älteren Soundkarten, haben meistens noch einen etwas breiteren Stecker mit mehreren Pins (ich schätz mal so um die 16, kein Bock nachzuschauen) und das ist ein MIDI Port. Aber selbst wenn du ein Onboardsound User bist, der hinten keinen MIDI Anschluss hast, hast selbst du wahrscheinlich noch einen, da diese MIDI Ports bei Onboard Soundkarten kaum noch direkt in der Motherboardblende sind sondern nur noch als ein paar Pins auf dem Board, jedoch wenn du eine passende Blende hast, kannst du ihn trotzdem nutzen.
Auch auf die Gefahr hin dass du es heute in Zeiten von USB nicht mehr kennst, wurde der MIDI Port ursprünglich für solche Sachen wie doze gesagt hat entwickelt, deswegen ist er auch in der Soundkarte, doch später kamen für den PC´s Joysticks und Gamepads raus, damals als es noch keine USB Schnittstellen gab, wurde für diese Geräte auch der MIDI Port benutzt (deswegen auch Gameport).
Ich hoffe das war nicht ganz falsch, den ich bin mir jetzt nicht sicher ob der Midi Anschluss und der Gameport anschluss der selbe ist oder ob man Midi nur mit einem Adapter beim Gameport Anschluss nutzen kann.
Edit: Ok, hab bei Wiki nachgeschaut, beim PC kann man Midi nur mit einem Adapter auf dem Gameport nutzen.
Zitat:
Und n Keyboard gibt kein Midi sondern Audiosignale raus. Ok, also könnte man theoretisch mit em Keyboard ne mp3 aufnehmen.
Hmm, lies mal das hier (aus Wiki):
Zitat:
Das MIDI-Protokoll stellt keine Klänge dar, sondern besteht aus Befehlen zur Ansteuerung von digitalen Instrumenten oder einer Soundkarte. Dazu werden Befehle übermittelt, wie beispielsweise „Note-on“ („Schalte Ton an“) und „Velocity“ („Anschlagsstärke“) und „Note-off“ („Schalte Ton aus“).
Das bedeutet so viel dass, ein Keyboard (also ein gescheites das sowas unterstüzt, ist nun mal nicht bei jedem 10€ Keyboard so), dass es eben MIDI Signale schickt (Steuersignale) und eben KEINE AUDIOSIGNALE. Ok, wenn man das Keyboard über den Kopfhöreranschluss anschliesst, schickt es Audiosignale und dann kann man es normal aufnehmen und als MP3 speichern, jedoch macht man sowas nicht, da das meistens voll die kack Qualität ist und man nur den Klang hat. Wenn man aber ein MIDI Fähiges Keyboard hat, werden nur Daten von dem Instrument, der Lautstärke, Tonhöhe usw. an den PC geschickt und keine Audiodaten, das hat den Vorteil, dass dabei keine Störungssignale aufgenommen werden und der PC weis dann welche Töne gespielt wurden. Auf diese Weise, kann man am PC aus dem gespielten Lied zum Beispiel Noten erstellen lassen, oder einzelne Töne verändern, schauen welche Instrumente benutzt wurden oder einfach mal das Instrument ändern und den PC mit einem anderen Instrument spielen lassen oder, oder, oder... Das ganze funktioniert mit einem normalen Format das nur immer die Momentane Amplitude speichert wie WAV (und eben MP3, MP3 ist nur komprimiert aber sonst funktioniert es genauso) nicht, da hier keine Daten über das Instrument die Tonlänge die Tonlage usw. nicht vorhanden sind. Jedoch haben Formate wie Wav oder MP3 den Vorteil, dass man alles damit Wiedergeben kann, zum Beispiel Sprache oder Stimme was mit dem MIDI (*.mid oder ander) nicht möglich, da dieses nur etwa 256 Instrumente kennt. In der Audioerstellung macht man das meistens so, dass man mit richtigen Instrumenten die das Unterstüzten über Midi aufnimmt, dann erstellt man mit einem Audioprogramm, dass mehrere Spuren unterstüzt, eine Session, hier fügt man in die einzelnen Spuren die einzelnen Instrumente ein und dann fügt man in einer oder mehrern Spuren den Gesang ein (dieser ist normal über Mikrofon aufgenommen, da MIDI nunmal sowas nicht unterstüzt). Dieses wird dann meistens in einem Sessionformat abgespeichert, welches verschiedene andere Formate unterstützten kann (*.mid, *.wav, *.mp3, usw.). Das ganze hat den Vorteil, dass man die einzelnen Spuren lauter, leiser machen, kann, verschieben kann, 3D Klang erzeugen (eine Spur zum Beispiel nur auf die Hinteren oder Vorderen Lautsprecher), oder sogar Spezialeffekte für einzelne Spuren oder einzelne
Instrumente hinzufügen. Aus dieser Sessiondatei kann man dann schließlich eine einzelne Datei erzeugen die nur die Musik enthält (z.B. MP3) oder zum Beispiel auch auf eine CD Brennen.