Zitat:
Ehrlich gesagt ist es mir persönlich lieber, wenn der Rechner ausgeht, als wenn die Hardware verdampft. Und ob die Software bei Überhitzung unbedienbar wird, ist in dem Fall egal. Die kann man zur Not später wieder starten.
Ich selbst würde auch den Modus bevorzugen, dass die CPU sicher runtertaktet, jedoch birgt dies einige Gefahr nämlich die der Punktuellen Überhitzung, da kann selbst ein runtertakten der gesamten CPU nichts helfen, denn hier ist es nun mal so dass die Temperatur nur eines Teils der CPU überwacht wird und dieser auch wirklich im sicheren Bereich ist (der Rest jedoch nicht unbedingt). Wäre die Methode wirklich sicher dann wäre das das bessere Verhalten.
Jedoch Fakt ist, dass sowohl neuere Intel als auch neuere AMD dieses Verhalten an den Tag zu legen scheinen so dass es im Zusammenhang ob Intel oder AMD sicherer ist vollkommen irrelevant ist darüber zu diskutieren, allerhöchstens darüber welche der beiden Techniken besser geeignet ist. Es wäre auch in dem Fall interessant zu wissen bei viel Prozent von der kritischen Temperatur dieses Verfahren bei den jeweiligen Prozessoren überhaupt eintritt (bei 90% oder mehr wäre dies recht knapp und ggf. nicht ausreichend).
Naja dass eine Festplatte z.b. durch einen CPU Defekt auch kaputt geht ist sehr unwahrscheinlich bis unmöglich (zumindest wenn diese nicht mehrere Stunden oder Tage Zeit hierfür bekommt, was normalerweise eben nicht der Fall ist).
Jedoch stell dir vor, dass die CPU wegen dieser relativ unsicheren Methode geschrottet wird, dann hat man im Normalfall einen defekten Rechner und nicht gerade jeder hat ein Ersatzteillager bei sich zu Hause, so dass man ggf. mehrere Tage, Wochen oder gar Monate nichts mehr mit dem Rechner (und sofern man die Festplatte nicht in einen anderen Rechner baut oder gar bauen kann) eben auch nicht auf diese Daten mehr zugreifen kann und gerade im Beispiel Präsentation kann es schon lange zu spät sein bis der Rechner wieder läuft, ggf. muss man dann sogar komplett von neuem auf einem anderen Rechner anfangen.
Ausserdem haben ja andere die automatischen Backups erwähnt, falls einem eine halbe Stunde zu viel ist, kann man ja die Zeit (soweit ich weis) auch runterstellen.
Ganz zu Schweigen davon, dass wer erst einmal in 3 Stunden speichert einfach selber schuld ist!
Es gibt nämlich viel wahrscheinlichere Dinge die zu Datenverlust führen als eine CPU die sich überhitzt (obwohl sie vorher einwandfrei lieft, denn niemand testet eine neue CPU gleich mit dem Erstellen einer Präsentation).
Zum Beispiel
Defekte Hardware CPU/Speicher wären hier als wahrscheinlichere Möglichkeit genannt die nur unter gewissen Umständen Fehler liefern.
Ein Fehler in der Software, so dass das ganze Programm samt Präsentation einfach beendet wird (und das hatte mit Sicherheit schon jeder der ein bisschen mit Computern gearbeitet hat).
usw.