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Ich habe ja meine sehr guten Erfahrungen mit meinem Windows-Mobile Smartphone gemacht. Zumindest bis ich auf Linux umgestiegen bin.

Zunächst einmal: Das Teil ist schon ein paar Jährchen alt. Sychronisation unter Windows natürlich nur per Active Sync möglich, gleiches gilt für Dateizugriffe etc. Bei Active Sync muss man nach Neuinstallation des PC ein wenig aufpassen, dass man nicht in die falsche Richtung synchronisiert, Ich bin ja froh, dass ich vorher eine Sicherung meiner Daten gemacht habe *g*. Anderer Nachteil der Sache: Man muss unter Windows dann Outlook verwenden um die Synchronisation vernünftig nutzen zu können (E-Mail, Kontakte, Kalender etc). Für Thunderbird gibt es für (ich glaube) 20€ (oder 20$) ein relativ gut funktionierendes Plugin, von dem ich allerdings nur mal die Demoversion getestet habe: Birdiesync (oder so ähnlich). Daneben gibt es noch FinchSync als ziemlich wiederspenstige Java-Anwendung, mit der ich leider keine Synchronisation zustande gebracht habe.

Umstieg auf Linux: FinchSync ist ja schön plattformunabhängig, wenn du es zum Laufen bekommst, dann sag mal Bescheid. Daneben funktioniert angeblich noch SynCE. Zumindest mit Evolution. Wobei ich sagen muss: Die Synchronisation funktioniert damit besser, wenn auch komplizierter, als unter Windows mit Active-Sync, da man bei doppelten Kontakten vorgeben kann, welcher verwendet werden soll. Leider kann man damit derzeit noch nicht alle Daten der Kontakte abgleichen. ZB fehlen damit (zumindest bei mir) noch die zusätzlichen Notizen. Ebenso kann man scheinbar nur einen Kalender mit dem Smartphone syncen. Geburtstage werden unter Evolution in einem extra-Kalender gespeichert, wodurch es etwas schwierig wird die auf das Handy zu bekommen.

Auch wenn ich zufrieden mit dem Smartphone bin, wird mein nächstes wohl eher eins mit einem öffentlich einsehbaren Syncronisationsprotokoll. Außer die Entwickler von SynCE und Evolution lassen sich demnächst mal was einfallen was den ganzen Spaß kompfortabler werden lässt.

Edit: QTek 8310

        Hat jemand eine Smartphone Empfehlung?
        Ist Mac die bessere Wahl?
+

BOAH HangMan.. Ich muss dich echt mal auslachen!

Zitat:
Viele Open-Source Programme sind nicht wirklich gut durchdacht oder befinden sich seit Jahren im Beta-Status.
Das sagst du zuerst und direkt danach empfiehlst du die OpenSource-Plattform sourceforge.. Du widersprichst dir ganz heftig!
1. OpenSource Programme sind durchdachter! Sie werden in der Regel von Hobby-Programmierern programmiert, die das Programm selbst benötigen und sich deswegen sehr viel darüber nachdenken, wie die Software am nützlichisten ist., da sie ja selbst an guter Software für die Problemlösung interessiert sind. ClosedSource-Programme hingegen werden oft ntwickelt, weil die Chefs ihre Programmierer dazu verdonnern, weil es nunmal Kundenwunsch ist. Der Programmierer setzt die Aufgabe zwar um, aber ist nicht in der Materie. Vielleicht wurde der Windows-Movie-Maker von totalen Film-Mach-Mufeln entwickelt, die überhaupt keine Ahnung von Videoschnitt haben, weil sie sich nicht persönlich dafür interessieren (klar, ist übertrieben.. is nur nen Beispiel).. Außerdem wird ClosedSource-Software nur von einem kleinen Kreis von Entwicklern oder einem einzigen Programmierer entwickelt. Bei OpenSource-Software können alle mit entwickeln. Je mehr "Denker", desto durchdachter wird die Software.
2. Es ist besser, wenn Entwickler Jahre lang ihr Programm als Beta bezeichnen und regelmäßig Verbesserungen veröffentlichen, bis eine Version errreicht wird, die man als "final" bezeichnen kann. Ein gutes Beispiel ist Wine 1.0 - eine inzwischen fast perfekte OpenSource Implementation der win-api. Erst durch 10 Jahre lange Entwicklung konnte ein so gutes Ergebnis erzielt werden. ClosedSource Entwickler müssen oft einen gewissen Termin einhalten, bis das Programm "fertig" ist. Das Spiel Driv3r ist ein gutes Beispiel. Da man nicht einfach eine Beta-Version veröffentlichen konnte, die man zur finalen Version erklärt, sobald alle Fehler beseitigt sind. Stattdessen musste man einen Veröffentlichungstermin einhalten, zudem alle Fehler beseitigt sein sollten. Allerdings konnte nicht die ganze Welt vorher das Spiel testen (wegen der fehlenden öffentlichen Beta) und das Spiel wurde übersäht von Bugs veröffentlicht, da die wenigen Tester nicht alles entdeckt haben, bzw. die Zeit zum Beheben der Probleme zu kurz war. Daher verwende ich lieber Software, die zugibt eine Beta zu sein, als Software, die schlampig unter Zeitdruck programmiert wurde, und sich "finale Version" schimpft..

Zitat:
Wegen einem Programm das OS zu wechseln halte ich ja eher für übertrieben,
Man muss ja nicht nur wegen einem einzigen Linux-Programm gleich auf Linux umsteigen. Doch bietet dieses Programm einen weiteren, sich endlich von Windows zu befreien :-D Aber Ich habe schon von Leuten gehört, die wegen einem einzigen Programm, das nicht perfekt unterLinux läuft, nicht auf selbiges umgestiegen sind. Das ist viel übertriebener :-D

Zitat:
vor allem, weil es auch für Windows sehr viele gute Programme gibt.
Für Linux gibt es noch viel bessere Programme. Übrigens: Nahezu alle wichtigen Windows-Programme (laut meiner persönlichen Fallstudie) sind entweder genauso für Linux erhältlich bzw. haben Linux-Pendants oder lassen sich einfach mit wine starten.
Ein paar Beispiele:
- Firefox: Browser für Linux und Windows (übrigens: Ist der undurchdacht oder im ewigen Beta-Status?! NEIN! Ist aber OpenSource ;-) So viel zu deinem Vorurteil :-D)
- Thunderbird: Emailclient für Linux und Windows
- Songbird: Multimedia-Player mit Browser, der Lieder von Webseiten in die Musiksammlung aufnehmen kann, für Linux und Windows
- Gajim: Jaber-Client, mit dem man über Transports MSN, ICQ, Yahoo, AIM usw. verwenden kann, für Linux und Windows
- Last.FM-Client: Musik-Informationsprogramm für Linux und Windows
- uTorrent: Torrent-Client "For Wine, Windows 95 (Winsock2), 98/ME, NT/2000, XP, 2003, and Vista." (Quelle: http://utorrent.com/download.php) (Hinweis: wine ist ein Linux-Programm :-) )
- QIP: ICQ-Client für Wine und Windows
- OpenOffice: Büro-Software-Sammlung für Linux und Windows
..
lässt sich ewig so fortführen. Übrigens: Unter Windows gibt es NICHTS, das ähnlich mächtig ist wie die Shell. Mit Shell und Shell-Scripts kann man einfach alles machen!

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