Zitat:
Ich weiß nichtmal ob überhaupt noch ein Router vor diesem PC steht,
Nun, wenn er keinen DSLRouter hat, sondern nur ein DSL-Modem (wie z.B. sehr oft bei Alice) ist es denkbar, dass der Linux-Server die DSL Einwahl übernimmt. Dann macht eine Firewall auch wirklich Sinn, denn das Modem hält nix ab.
Zitat:
Mit Proxyserver meinst du z.B.: den Squid?
Und wie meinst du von innen nach außen dicht machen?!
Wenn ein Linux-Rechner zwischen PC und Internet steht (ob nun mit aktivierter Firewall oder ohne) muss dieser (zwingend) routen.(eine andere Konfikuration ist nicht sinnvoll) Also die Pakete zwischen PC und Internet-(Router|Modem) hin und her schieben. Dieser schiebt einfach die Pakete, ohne sie prüfen zu können. Ein auf dem PC eingefangener Trojaner hat somit freie Bahn in's Internet.
Wird diese Routingfunktion nicht aktiviert und die HTTP-Kommunikation über einen Proxy realisiert, kann der Trojaner vom Client nicht einfach seine Pakete über das Standard-Gateway hinaus pumpen. Der Weg ist nicht exsistent.
Weiterhin kann ein Proxy jedes gesendete Paket auf Viren prüfen und zu Dokumentationszwecken Sende- und Ziel-IP Dokumentieren.
Nachteil: ein Web-Proxy kann in der Regel nur 4 Protokolle: HTTP, HTTPS, FTP,
SFTP.
Damit deckt man heute schon sehr viel Internetkommunikation ab: vom Surfen über GoogleEarth bis zu ICQ.
POP3 und IMAP Mailaustausch muss dann aber anders gelöst werden.
--Squid---> ist ein guter und weit verbreiteter Linux-Proxy-Server. Ich persönlich nutze ihn gerne.