Hallo,
momentan besuche ich ein Gymnasium in NRW und spiele mit dem Gedanken, zur Oberstufe auf ein Berufskolleg zu wechseln. Angenommen bin ich dort schon. Aber ist es überhaupt ratsam von einem Gymnasium auf ein Berufskolleg zu gehen? In Nordrhein-Westfalen gibt es mitlerweile das Zentralabitur, aber trotzdem höre ich oft, dass das auf dem Berufskolleg erworbene nicht so sehr angesehen ist. Lieber würden Arbeitgeber und Hochschulen Gymnasiasten annehmen. Allerdings ist der Bildungsgang, den ich gewählt habe dem Zweig "Wirtschaftsgymnasium" des Berufskollegs zugeordnet. Da stellt sich mir die Frage, ob dort dann noch ein Unterschied vorhanden ist.
Von den Fächern her spricht mir das Berufskolleg ehr zu, aber trotzdem habe ich wenig Wahlmöglichkeiten, da der Bildungsgang vorgeschrieben ist. Ferner müsste ich mir ein Notebook zulegen, da ich dort 7 Stunde die Woche Informatik hätte und auch in anderen Fächern Notebooks als Arbeitsgeräte benutzt werden. Außerdem soll es an Berufsschulen langsamer mit dem Lernstoff vorrangehen, da dort mehr Schüler sind, die von der Realschule in die Oberstufe gehen, als es an einem Gymnasium der Fall ist und so würden im Endeffekt auch die Prüfungen schwieriger sein.
Das Berufskolleg ist eine Europaschule in Nordrhein-Westfalen sowie Selbstständige Schule.nrw. Doch die meisten meiner Freunde und Klassenkameraden, bis auf wenige Ausnahmen, bleiben natürlich auf dem Gymnasium, was auch ein wichtiges Kriterium für mich ist.
Darum würde ich euch gerne um Rat bitten.
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