Ab heute stellt der Norddeutsche Rundfunk Beiträge seines Nachrichtenmagazins Zapp und der Satire-Sendung extra 3 zur Verfügung. Die Videos werden unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC) veröffentlicht, der NDR wählte dabei das restriktivste der möglichen Lizenzmodellen.
So können Blog- und Websitebetreiber die Clips auf ihren privaten Webpräsenzen einbinden, verbreiten und vervielfältigen. Allerdings erfordert die restriktive Lizenzvariante, dass die Quelle genannt wird und die Filme nicht verändert oder zu kommerziellen Zwecken genutzt werden.
Laut des NDR-Programmdirektors Fernsehen Volker Herres gehe es dem NDR um eine möglichst hohe Verbreitung der Inhalte. Auf welchem Wege dieses geschieht, sei jedoch sekundär. Den extra-3-Film von Olivia Jones auf dem NPD-Parteitag haben allein bei YouTube 250.000 angesehen. „Und Vielleicht schaltet der eine oder andere beim nächsten Mal direkt das Original ein“, wünscht sich Herres von dem Pilotprojekt.