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Eine lange Zeit gab es Gerüchte und Spekulationen über das „Google Phone“. Nun hat Google unter anderem mit T-Mobile, HTC, Qualcomm und Motorola seine Mobilfunk-Strategie in Form einer offenen Plattform für Mobilgeräte auf Linux-Basis vorgestellt.

Das Ziel von Android ist eine schnellere und kostengünstigere Umsetzung von Ideen im Mobilfunk, erklärt Google. Dabei besteht die Android-Plattform aus einem Betriebssystem, Middleware, einer benutzerfreundlichen Oberfläche und Anwendungen. An der „Open Handset Alliance“, die hinter Android steht, sind 34 Unternehmen beteiligt. Erste Telefone mit Googles Plattform sollen in der zweiten Jahreshälfte 2008 auf den Markt kommen. Am 27. November soll jedoch schon ein Software Development Kit veröffentlicht werden, mit dem Entwickler dann „innovative und bahnbrechende Anwendungen für die Plattform entwickeln“ sollen.

Die Plattform basiert auf einem Linux-Kernel und einer speziell entwickelten Virtual Machine, die sich durch besonders sparsamen Speicherverbrauch und schonenden Umgang mit Hardware-Resourcen auszeichnet. Die Anwendungen sollen unter Android alle gleichberechtigt sein, sodass kein Unterschied zwischen mitgelierferten und neu installierten Programmen besteht. So kann der Nutzer sein Mobiltelefon nach eigenen Wünschen konfigurieren. Desweiteren sollen Applikationen hierdurch im Telefon und Netz gespeicherte Daten je nach Bedarf kombinieren können. Auch Mobiltelefonanbieter und Netzbetreiber sollen Android an ihre Wünsche anpassen können.

Neben Google, T-Mobile, HTC, Qualcomm und Motorola sind auch Aplix, Ascender, Audience, Broadcom, China Mobile, eBay, Esmertec, Intel, KDDI, Living Image, LG, Marvell, NMS, Noser, NTT DoCoMo, Nuance, Nvidia, PacketVideo, Samsung, SiRF, SkyPop, Sonivox, Sprint Nextel, Synaptics, TAT - The AstonishingTribe, Telecom Italia, Telefonica, Texas Instruments und Wind River an der Open Handset Alliance beteiligt. Nicht beteiligt sind Handymarktführer Nokia und SonyEricsson. Auch führende Netzbetreiber wie Vodafone, AT&T, Verizon und Orange sind an dem Projekt nicht beteiligt.

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